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Prolotherapie / Proliferationstherapie

Wenn Cortisoninjektionen in den Bereich von Muskelansätzen und an der Knochenhaut nach drei Applikationen keinen befriedigenden Erfolg haben kann der Einsatz einer hochprozentigen Zuckerlösung an der gleichen Stelle erwogen werden. Die Behandlung mit der Prolotherapie, auch Proliferationstherapie oder Sklerotherapie genannt, ist ein effektives Verfahren in der Therapie von Schmerzen im Bereich von Bändern und bindegewebigen Strukturen die gestört sind, wie z.B. bei Knöchelschmerzen nach häufigem "Umknicken" /Supinationstrauma) oder Ansatztendinosen wie der Tennisarm / Tennisellenbogen oder z.B. bei Knieschmerzen. In der Prolotherapie, die mit der Neuraltherapie als Verfahren verwandt ist, wird eine hochprozentige Zuckerlösung in den Bereich der gestörten und laxen Bänder injiziert. Dabei kommt es zu einer Aussprossung von Fibroblasten und damit zu einer Stabilisierung der Bandstrukturen. Die Injektion der hochprozentigen Zuckerlösung führt zu einer lokalen Reizung, sodass häufig zusätzlich ein lokales an Betäubungsmittel hinzugenommen wird. Die Behandlung mit Prolotherapie / Proliferationstherapie wird in mehrwöchentlichen Abständen ambulant durchgeführt. Wenn Sie unser Schmerzzentrum ausserhalb unseres Einzugsgebietes zwischen Freiburg und Konstanz aufsuchen, sollten Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder einen Chauffeur als Begleitung haben, da nach dem Nachlassen der Betäubung die Schmerzen zunächst verstärkt auftreten können. Nach einer Behandlung mit der Proliferationstherapie sollte ein Zeitraum von 6 Wochen abgewartet werden, denn die Regeneration des behandelten Bindegewebes benötigt diese Zeit.

Proliferationstherapie, Sklerotherapie, Prolotherapy

Die Prolotherapie / Proliferationstherapie ist ein alternatives Behandlungsverfahren, das in den Bereich der Naturheilverfahren und im Bereich der Schmerztherapie effektiv eingesetzt werden kann. Da die Behanddlung mit Proliferationstherapie / Prolotherapie ein Verfahren ausserhalb der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen darstellt, muß diese Behandlung privat in Rechnung gestellt werden, ist aber je nach Region relativ kostengünstig, da sich der Aufwand und die Kosten für das verwendetete Medikament in engen Grenzen halten.