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Haptonomie und Haptotherapie

Indikation/Anwendungsgebiete

Das Verfahren der Haptonomie und Haptotherapie wird angewendet, wenn Schmerzen eine entscheidende Rolle im Leben des Patienten eingenommen haben. Frühere Verletzungen, körperlicher oder seelischer Ursache sind häufig deutlich schmerzbeeinflussend.

Im körperlichen Bereich äußert sich das durch
– chronische Rückenschmerzen
– Spannungskopfschmerzen
– Migräne
– Schulter-Nacken-Schmerzen
– Unterleibsschmerzen
– schmerzhafte Regelblutung
– psychosomatische Schmerzen

Wirkungsweise

Diese beiden, in den Niederlanden entwickelten Verfahren, die an universitären Einrichtungen gelehrt werden, stellt eine ideale Ergänzung der klassischen Physiotherapie als Körperwahrnehmungsschulung dar. In diesen Verfahren wird die individuelle Lebenserfahrung des Patienten herausgearbeitet, um somatopsychische Zusammenhänge in der Schmerzverarbeitung aufzuzeigen. Frau Yolande Den Tonkelaar ist als staatl. anerkannte Physiotherapeutin und als eine der wenigen, in Deutschland zugelassene Ausbilderin in diesen Verfahren seit Jahren in unser schmerztherapeutisches Gesamtkonzept eingebettet. Wir werden in unserem Team, dadurch in die Lage versetzt, die Behandlung der lebensgeschichtlich bedingten körperlichen Symptome in der Schmerzverarbeitung zu integrieren.

Risiken

Es sind bisher keine Schädigungen im körperlichen Bereich beschrieben worden. Verdeckte Verletzungen im seelischen Bereich können aufgedeckt werden und bedürfen im individuellen Fall einer weitergehenden psychotherapeutischen Betreuung.

Kosten

Die Kosten richten sich nach dem notwendigen zeitlichen Aufwand. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel diese Behandlung nur im Einzelfall. Bei Privatversicherten und Beihilfeberechtigten ist im Einzelfall eine Kostenübernahme abzuklären. Die Möglichkeit der Kombination dieses Verfahrens mit klassischer Physiotherapie besteht und ergänzt sich idealerweise.