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Was tun bei Rückenschmerzen ?

So werden Rückenschmerzen beurteilt und behandelt

 

Rückenschmerzen sind das Beschwerdebild, das die meisten Patienten in unser Schmerzzentrum führt. Das betrifft  die gesamte Wirbelsäule vom Hinterkopf bis zum Steißbein. Die meisten Schmerzen finden wir im Bereich der Lendenwirbelsäule gefolgt von Beschwerden in der Halswirbelsäule und dem Kreuz- und Steißbeinschmerzen.

 

So vielfältig wie die komplexe Struktur und Funktion der Wirbelsäule ist, so vielfältig sind die Ursachen der Schmerzen: Knochen, Gelenke, Nerven, Sehnen, Muskeln und die Seele sind an der Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen beteiligt.

 

Was kann man tun bei Rückenschmerzen?

 

Zunächst einmal stellt sich die Frage ob die Rückenschmerzen akut, das heißt plötzlich auftreten oder schon Wochen, Monate oder gar Jahre lang bestehen.

Und es stellt sich die Frage, was können Sie als betroffener Patient tun?

Sind die Schmerzen heftig und gehen mit einer Ausstrahlung in Arme oder Beine einher oder gibt es dort zusätzlich Lähmungserscheinungen sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden um durch Untersuchung und eventueller notwendiger Bildgebung wie Röntgen, CT oder MRT die Diagnose zu sichern. In der Regel gilt, daß "nur Rückenschmerzen", ob mit oder ohne Ausstrahlung kein zwingender Grund für eine Opreation darstellen. Anders sieht das bei Lähmungserscheinungen mit Schwäche in Armen oder Beinen aus. Sollten sogar Lähmungen der Blasen und Mastdarmfunktion bestehen, muß schnellstmöglich operiert werden!

 

Meistens besteht jedoch genügend Zeit um sich auch um eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt zu bemühen. Ein kleiner Tip am Rande: Wenn Sie einen operativ tätigen Arzt fragen, ist die wahrscheinlichkeit höher, daß eine OP empfohlen wird. Sollten mehrere nicht operativ tätige Fachärzte der Meinung sein, daß operiert werden muß, ist da meist was dran.

Häufig werden bei Rückenschmerzen auch Begriffe wie Bandscheibe, Bandscheibenvorfall, Lumbago, Hexenschuss, Wirbelkanalverengung, Spinalkanalstenose oder z.B., Ischiasschmerzen verwendet, obwohl die Ursache der Schmerzen völlig unterschiedlich ist und deshalb in unserem Schmerzzentrum auch unterschiedlich behandelt wird. Wenn sie aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut kommen oder zwischen Freiburg und Konstanz wohnen, bieten sich ambulante Behandlungen an.

Sollte die Notwendigkeit bestehen, vervollständigen wir mit Radiologen, Orthopäden, Neurologen oder Neurochirurgen die notwendige Diagnostik.

 

Dies beinhaltet Röntgen (gerade auch als Funktionaufnahmen!)

Computer Tomografie (CT)

CT Auch mit Myelographie

Kernspintomografie ( MRT) wir haben auch die Möglichkeit eines offenen MRT !

C-Bogen volldigital

Knochenszintigramm

Elektro Myo Graphie EMG

Elektroencephalogramm EEG

Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)

 

Nachdem wir die Diagnostik gegebenenfalls auch um diagnostische Blockaden ergänzt haben, erstellen wir Ihnen ein individuelles Therapiekonzept um die Rückenschmerzen zu behandeln.

 

Soweit zunächst dazu, was die Diagnostik betrifft. Hier bleibt Ihnen haufig nichts anderes übrig als sich auf die Fachleute zu verlassen.

 

Wenn es um die Behandlung Ihrer Kreuzschmerzen geht, können Sie viel selbst dazu beitragen Ihre Situation und Ihre Schmerzen zu verbessern. Die Aktivierung Ihres Bewegungsapparates ist der wichtigste Baustein im Heilungsprozeß. Lassen Sie sich von kompetenten Ärzten und Physiotherapeuten beraten, nehmen Sie die Bewegungsangebote Ihrer Krankenkassen in Anspruch und investieren Sie in ein Abo eines qualifizierten Fitnessstudios.

Wir sind als regionales Schmerzzentrum in Kooperation mit der Universitätsklinik Freiburg Ihr Ansprechpartner im südbadischen Raum zwischen Freiburg, Basel und Zürich. Für die Landkreise Lörrach und Waldshut fühlen wir uns direkt zuständig.