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phobischer Schwindel / PPPD

Die Diagnose der PPPD bzw des phobischen Schwank Schwindels gestaltet sich sehr schwierig und bedarf zunächst des Ausschlusses organischer Erkrankungen. Häufig haben die Patienten einen hohen Leidensdruck und haben schon die verschiedensten Fachdisziplinen hinter sich, ohne daß eine organische  Ursache gefunden wurde. häufig wurden folgende Diagnosen im Vorfeld gestellt, die jedoch das Beschwerdebild der PPPD nicht erklären: Angststörungen,Depression oder Burnout, Vestibuläre Migräne, psychosomatische Störung, craniomandibuläre Dysfunktion, Atlasfehlstellung, zevikogener / cervikogener Schwindel oder vegetative Dystonie sind häufig gestellte Diagnosen im Vorfeld.

Wenn Sie die PPPD / den phobischen Schwankschwindel (wir nennen den Schwindel noch so, weil die neue Bezeichnung noch nicht etabliert ist) diagnostisch eingrenzen wollen, können Sie folgende Fragen für sich selbst beantworten:

Werden die Symptome im Liegen und bei Ruhe gebessert?

Verringert Alkohol die Beschwerden?

Verbessern sich die Symptome bei kompletter Ablenkung (z.B. Gartenarbeit, Sport, Thermalbad, Film schauen, Sex, Auto fahren (manchmal auch schlechter wegen Fokussierung)?

Nehmen  die Beschwerden im Stehen und Gehen zu, gerade wenn Sie optischen Reizen ausgesetzt sind (viele Menschen, Kopfbewegungen, beim Einkaufen etc.)

Verschlimmern sich der Schwindel unter Stress und Anspannung?

Verschlimmern sich die Beschwerden bei PC Arbeiten?

Bestehen die Beschwerden seit mind. 3 Monaten?  Sind sie fast täglich/ an mehreren Tagen im Monat vorhanden?

Sind die Symptome zuhause tendenziell besser als unterwegs unter Menschen?

Ist der Schwindel nach dem Aufstehen erträglich , nimmt den Tag über dann zu und wird abends spät wieder leichter?

Sind die Beschwerden oft unbestimmt und wechseln sich jeweils nach Tag oder Uhrzeit auch in ihrer Ausprägung ab?

Gibt es ein zeitlich passendes Ereignis im Zusammenhang mit dem Auftreten des Schwindels? z.B. Panikattacke, Unfall/Schleudertrauma, Schicksalsschlag, auftretende Konflikte, organische Diagnose wie Lagerungssschwindel?

Bist du eher ein introvertierter, vorsichtiger Typ?

Bist Du eher ein Kontrollfreak oder Perfektionist?

Bist Du schnell gestresst oder ängstlich, wenn unvorhergesehene Dinge passieren?

je mehr dieser Fragen Sie bejahen können, desto wahrscheinlicher wird die Diagnose einer PPPD / eines phobischen Schwankschwindels.

Wenn zuvor die organischen Erklärungen ausgeschlossen worden sind, geht es darum,  die Symptomatik des Schwindels zu behandeln. In unserem Schmerzzentrum legen wir einen grossen Wert auf das Selbstmanagement unserer Patienten. Wir versuchen zunächst die somto- psychischen Zusammenhange im persönliche Gespräch zu klären und einzuordnen. Meistens liegt eine Regulationsstörung im psychovegetativen und funktionellen Bereich. Entsprechend setzten wir auch unser Behandlungskonzept bei der Behandlung dieses Schwindels an. Manuelle Techniken, Osteopathie und akupunktur regulieren den meist erhöhten muskulären Tonus im Bereich der HWS und es Kiefers. Biofeedback und Neurofeedback sprechen die Selbstregulation des Patienten an um das vegetative Spannungsprofil zu regulieren. Schmerzfokus und Hypnose sowie Hypnotherapie sind ein Teil unseres psychotherapeutischen Konzepts in der Behandlung des phobischen Schwankschwindels bzw. der PPPD/ triple PD.

      Behandlung des phobischen Schwindels / PPPD

      Wenn zuvor die organischen Abklärungen ausgeschlossen worden sind, geht es darum,  die Symptomatik des phobischen Schwindels zu behandeln. In unserem Schmerzzentrum legen wir einen grossen Wert auf das Selbstmanagement unserer Patienten. Wir versuchen zunächst die somto- psychischen Zusammenhänge im persönliche Gespräch zu klären und einzuordnen. Meistens liegt eine Regulationsstörung im psychovegetativen und funktionellen Bereich. Entsprechend setzten wir auch unser Behandlungskonzept bei der Behandlung des phobischen Schwindels / PPPD an. Manuelle Techniken, Osteopathie und akupunktur regulieren den meist erhöhten muskulären Tonus im Bereich der HWS und es Kiefers. Biofeedback und Neurofeedback sprechen die Selbstregulation des Patienten an um das vegetative Spannungsprofil zu regulieren. Schmerzfokus und Hypnose sowie Hypnotherapie sind ein Teil unseres psychotherapeutischen Konzepts in der Behandlung des phobischen Schwankschwindels bzw. der PPPD.